A15: Uster - Hinwil

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Re: A53: Projekt: Uster - Hinwil

Beitrag von RMN » Fr Dez 21, 2012 1:02 am

Quelle:
http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/ne ... hluss.html
Erste Abklärungen bestätigen vier Spuren für Lückenschluss Oberlandautobahn
Im September 2012 hat der Regierungsrat nach dem negativen Bundesgerichtsentscheid zum Projekt Lückenschluss der Oberlandautobahn beschlossen, bis Ende 2013 mindestens eine bewilligungsfähige Variante auszuarbeiten. Erste Abklärungen des Amts für Verkehr zur verkehrlichen Wirkung der verschiedenen Varianten zeigen nun auf, dass ein Vierspurausbau zwingend notwendig ist. Zudem konnte festgestellt werden, dass eine Linienführung ab Wetzikon West nach Süden mit Anschluss an die Forchautobahn die gewünschte verkehrliche Wirkung erzielen kann.




Im Juni 2012 hatte das Bundesgericht mit seinem Urteil das Projekt Lückenschluss Oberlandautobahn zurückgewiesen, da dieses im Abschnitt Wetzikon bis Hinwil die Moorlandschaft in unzulässiger Weise beeinträchtigt hätte. Im September hat der Regierungsrat beschlossen, bis zur Aufnahme der A53 ins Nationalstrassennetz Anfang 2014 mindestens eine bewilligungsfähige Variante auszuarbeiten. Daraufhin hat das Amt für Verkehr die verkehrliche Wirkung von neuen Linienführungen geprüft. Die Abklärungen bestätigen, dass der vom Bundesgericht unbestrittene Abschnitt von Uster Ost bis Wetzikon West die gewünschte Entlastung der am meisten belasteten Strecke im Aathal bewirkt. Weiter kommt das Amt für Verkehr zum Schluss, dass eine Anbindung an die Forchautobahn zweckmässig ist und eine Entlastung von Unterwetzikon erreicht werden kann. Aufgrund der Verkehrsnachfrage und der Verkehrssicherheit ist ein vierspuriger, richtungsgetrennter Ausbau der gesamten Strecke erforderlich. Dies entspricht bezüglich des Ausbaustandards dem ursprünglichen, vom Bundesrat zur Übernahme vorgesehenen Lückenschlussprojekt als Nationalstrasse 2. Klasse.




Beratung zum Netzbeschluss bestätigt Vorgehen

Der Kanton Zürich sieht sich in seinen Arbeiten durch die Beratung des Netzbeschlusses über das Nationalstrassennetz im National- und Ständerat bestätigt. Die Aufnahme der A53 ins Nationalstrassennetz blieb in der Debatte unbestritten. Bundesrätin Doris Leuthard bestätigte in der Debatte auch, dass das Projekt «eine wichtige Lückenschliessung darstellt, da die Bevölkerung seit Jahren leidet, weil täglich Tausende von Fahrzeugen erhebliche Staukosten, Stauemissionen und Lärm verursachen.»




Konkrete Linienführung wird im Frühjahr vorgestellt

Unter engem Einbezug der Standortgemeinden und des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) soll als nächstes die Streckenführung ab Wetzikon West konkretisiert und auf ihre Machbarkeit hin geprüft werden. Im Frühjahr 2013 wird die Bevölkerung im Zürcher Oberland an Infoveranstaltungen in den betroffenen Gemeinden über den Stand der Arbeiten informiert.




(Medienmitteilung des Amts für Verkehr)

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Re: A53: Projekt: Uster - Hinwil

Beitrag von RMN » Di Mär 12, 2013 7:40 pm

Quelle:
http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/ne ... obahn.html
Kanton orientiert Bevölkerung über Stand Lückenschluss Oberlandautobahn

11.03.2013 - Medienmitteilung

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An einer ersten von zwei Informationsveranstaltungen im Zürcher Oberland hat Regierungsrat Ernst Stocker heute Abend zwei voraussichtlich bewilligungsfähige Linienführungen für den Lückenschluss der Oberlandautobahn vorgestellt. Bis Ende Jahr sollen die Varianten mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung und der Vorbereitung des Richtplaneintrags weiter konkretisiert werden.




Regierungsrat Ernst Stocker, Volkswirtschaftsdirektor, hatte die Bevölkerung des Zürcher Oberlands zu einem Blick in die Planungswerkstatt eingeladen. Er betonte die Notwendigkeit des Lückenschlusses der Oberlandautobahn, um die wirtschaftliche Entwicklung der Region sicherzustellen. Zur Entlastung der Gemeinden vom Verkehr aber auch zur Sicherstellung der Pünktlichkeit der heute im Stau stehenden Busse sei es notwendig, diese Lücke zu schliessen. Markus Traber, Chef des Amts für Verkehr, stellte im Anschluss die verschiedenen Abklärungen vor, die in den letzten Monaten gemacht wurden. Zum Einen hat eine Überprüfung ergeben, dass nur eine Linienführung möglichst nahe des ursprünglichen, vom Bundesgericht zurückgewiesenen Projekts, die gewünschte Entlastung von Wetzikon bringt. Aufgrund der bereits heute hohen Verkehrsmenge kommt aber nur eine vierspurige Variante in Frage. Dies schliesst auch Varianten im Bereich der heutigen Kantonsstrasse zwischen Hinwil und dem Kreisel Betzholz aus, die aus Gründen des Moorlandschaftschutzes nicht ausbaubar ist. Zwischen Uster Ost und Wetzikon West kann die Linienführung aus dem bisherigen Projekt übernommen werden.




Linienführung östlich oder westlich von Grüt

Der Kanton sieht zwei Möglichkeiten für weitgehend unterirdisch geführte Linienführungen, die voraussichtlich bewilligungsfähig sind: Westlich von Grüt bis zur Forchautostrasse beim heutigen Anschluss Ottikon oder östlich von Grüt mit einem neuen Anschluss bei Herschmettlen. «Die Schutzinteressen im Zürcher Oberland sind vielfältig,» führte Markus Traber in seinem Referat aus, in dem er den Stand der Arbeiten vorstellte. «Aus heutiger Sicht sind aber bei den beiden übriggebliebenen Linienführungen keine unüberwindbaren Hindernisse festzustellen.»
Regierungsrat Ernst Stocker betonte schliesslich nochmals, dass der Kanton lediglich eine mögliche Linienführung dem Bund vorschlagen könne. Das endgültige Projekt für den Lückenschluss werde der Bund ausarbeiten. Um das Anliegen des Kantons für eine rasche Realisierung zu unterstreichen, werde man dieses Jahr noch einen Richtplaneintrag beim Kantonsrat beantragen. Insbesondere sei man aber auf die gute Zusammenarbeit mit der Region, den Gemeinden und der Bevölkerung angewiesen, damit der Bund das Projekt rasch vorantreiben könne.




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Im Juni 2012 hatte das Bundesgericht mit seinem Urteil das Projekt Lückenschluss Oberlandautobahn zurückgewiesen, da dieses im Abschnitt Wetzikon bis Hinwil die Moorlandschaft in unzulässiger Weise beeinträchtigt hätte. Im September 2012 hat der Regierungsrat beschlossen, bis zur Aufnahme der A53 ins Nationalstrassennetz Anfang 2014 eine Studie für mindestens eine bewilligungsfähige Variante auszuarbeiten. Unter engem Einbezug der Standortgemeinden und des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) soll als nächstes die Streckenführung ab Wetzikon West konkretisiert und auf ihre Machbarkeit hin geprüft werden.




(Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion)

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Re: A53: Uster - Hinwil

Beitrag von RMN » So Nov 04, 2018 10:49 am

Vorabklärungen für die Lückenschliessung Oberlandautobahn gestartet

Die Zürcher Oberlandautobahn geht am 1. Januar 2020 in die Verantwortung des Bundesamtes für Strassen ASTRA über. Bis zu diesem Zeitpunkt will der Kanton Zürich die optimalsten Voraussetzungen für die Projektierung der Lückenschliessung des fehlenden Autobahnabschnitts schaffen. Dazu zählen Abklärungen zur geologischen Beschaffenheit des Gebiets.
Die Oberlandautobahn zwischen dem Brüttisellerkreuz und der Kantonsgrenze bei Rüti wird 2020 Teil des Schweizerischen Nationalstrassennetzes. Somit ist ab diesem Zeitpunkt das ASTRA für die weitere Projektierung des geplanten Lückenschlusses zwischen Uster Ost und dem Grosskreisel bei Hinwil zuständig. Dem Regierungsrat ist es ein grosses Anliegen, die Planungen verzugsfrei weiterzuführen. Er möchte ideale Voraussetzungen schaffen, die dem Bund eine rasche Weiterbearbeitung ermöglichen. Aus diesem Grund hat er für nötige Vorbereitungsarbeiten einen Kredit von 2,7 Millionen Franken bewilligt.

Vorabklärungen laufen
Bei den Vorbereitungsarbeiten handelt es sich um verkehrsplanerische Grundlagen, um konstruktionsrelevante Dokumentationen sowie um umfangreiche Untersuchungen zur Berücksichtigung der massgeblichen umweltrechtlichen Anforderungen. Ziel der Planungen ist es, die Strasse so umwelt- und landschaftsverträglich wie möglich zu gestalten. Deshalb wird eine weitestgehend unterirdische Linienführung gesucht. Dies hat zur Folge, dass geologische und hydrologische Abklärungen vorgenommen werden müssen, um insbesondere ein genaues Bild der Grundwassersituation zu bekommen. Die erforderlichen Daten werden mit sogenannten Sondierbohrungen ermittelt, die momentan im Gebiet Wetzikon - Gossau - Ottikon stattfinden.

Das Projekt
Die Oberlandautobahn weist eine Lücke zwischen dem heutigen Ende bei Uster Ost und dem Grosskreisel Hinwil auf. Ein kantonales Projekt zur Schliessung dieser Lücke wurde im Juni 2012 vom Bundesgericht in Teilen als nicht bewilligungsfähig beurteilt. Grund dafür war die Linienführung im östlichen Abschnitt zwischen Wetzikon und dem Grosskreisel, welche im ersten Ausführungsprojekt von 2008 nach Auffassung des Bundesgerichts im Widerspruch zum verfassungsrechtlichen Moorlandschaftsschutz stand. Das Teilstück wurde daraufhin in einer umfangreichen Machbarkeitsstudie neu geplant. Im Mai 2017 wurde der geänderte Richtplaneintrag vom Kantonsrat festgesetzt.

(Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion)
https://www.zh.ch/internet/de/aktuell/n ... artet.html

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