A53: Uster - Hinwil

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A53: Uster - Hinwil

Beitrag von RMN » Di Sep 27, 2005 11:19 pm

Hier ein paar Intressante Grafiken mit dem Streckenverlauf zum letzten fehlenden Stück der A53 Uster - Hinwil.
Die Autobahn ist schon seit mehr als 30 Jahren geplant.
Momentan ist eine Eröffnung auf 2014 vorgesehen.
Mal schauen ob das dann soweit ist ich glaubs jedenfalls nicht.
Streckenverlauf
Bild
Anschluss Oster Ost
Bild
Anschluss Wetzikon West
Bild
Anschluss Wetzikon Ost
Warum da nur ein Halbanschluss geplant ist weiss ich auch nicht ein Vollanschluss wäre vielleicht sinnvoller.
Bild
Verzweigung Hinwil
Bild

Weitere Infos auf der Projekthomepage:
http://www.oberlandautobahn.zh.ch
Zuletzt geändert von RMN am Fr Sep 29, 2006 9:58 pm, insgesamt 1-mal geändert.

vinny
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Beitrag von vinny » So Okt 02, 2005 4:41 pm

Kreizel Betzholz will get a very strange round-about lay-out :shock:
blablablabla

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Beitrag von RMN » Do Dez 21, 2006 2:27 am

vinny hat geschrieben:Kreizel Betzholz will get a very strange round-about lay-out :shock:
The roundabout Betzholz has already been built.
One of the bridges is currently not in use.
It is the bridge over the roundabout in direction zurich/wetzikon
Bild

--------
Es gibt leider Verzögerungen im Projekt:
Anpassungen verzögern Projektfestsetzung bei der Oberlandautobahn
Am 7. November 2005 wurde das Projekt für die Oberlandautobahn von Uster Ost bis zum Anschluss Betzholz in Hinwil in den betroffenen Gemeinden öffentlich aufgelegt. Gegen das Bauvorhaben wurden rund 180 Einsprachen erhoben, deren Behandlung durch die Bauherrschaft weitgehend abgeschlossen ist.

Ursprünglich war die Festsetzung des Projekts auf Ende 2006 vorgesehen. Auf Grund von Anträgen der kantonalen Fachstelle für Landschaft und Natur sowie auf Grund von Einsprachen sind momentan Projektanpassungen in Arbeit, die eine teilweise Neuauflage nötig machen. Konkret handelt es sich um drei Anpassungen in den Bereichen Tunnel Grüt-Morgen, Zufahrt Schwändi und Tunnelportal Hellberg. Die Anpassungen sollen in den betroffenen Gemeinden Gossau und Wetzikon im Frühjahr 2007 öffentlich aufgelegt sowie ausgesteckt werden. Anschliessend ist die Projektfestsetzung durch den Regierungsrat vorgesehen.
Quelle:
http://www.sk.zh.ch/

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Beitrag von Dj-Micky » Do Dez 21, 2006 10:29 pm

bei dem halbanschluss ist da doch so ein Moorschutz.
Vielleicht behindert dies den "Vollanschluss" ?

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Beitrag von RMN » Do Dez 21, 2006 11:14 pm

Dj-Micky hat geschrieben:bei dem halbanschluss ist da doch so ein Moorschutz.
Vielleicht behindert dies den "Vollanschluss" ?
Denke nicht dies hätte man sicher Unterirdisch lösen können.

Wenn man den später auf Vollanschluss ausbauen möchte wirds jedenfalls so richtig teuer :-)

Die blaue Linie ist übrigens die Moorschutzgrenze.
Bild

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Beitrag von Dj-Micky » Fr Dez 22, 2006 12:54 pm

Ja eben dachte ich auch wenn dann müsste man dies unterirdisch lösen.
Aber eben warscheinlich wird es ja teuer sein darum hatte man darauf verzichtet aber es wäre nicht schlecht so einen vollanschluss zu machen..

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Re: A53 Projekt: Uster - Hinwil

Beitrag von Planung ist alles » Fr Mär 28, 2008 4:17 pm

Es geht offensichtlich vorwärts im Oberland :-)


NZZ, 28.03.2008

Regierung macht bei der Oberlandautobahn vorwärts

Nach Behandlung von Einsprachen das Teilstück festgelegt

Die Zürcher Regierung will dem Bund ein baureifes Projekt für die Schliessung der Lücke in der Oberlandautobahn abliefern. Sie hat fast 180 Einsprachen gegen das Projekt behandelt und das Autobahnteilstück nun festgelegt. Die Verbindung zwischen Uster und dem Knoten bei Hinwil soll 1,16 Milliarden Franken kosten und zur Hälfte in Tunnels geführt werden.

(sda) Die Zürcher Regierung hat einen weiteren Schritt zur Schliessung der Autobahnlücke im Zürcher Oberland gemacht. Der Regierungsrat hat 177 Einsprachen gegen das Projekt behandelt und damit das Autobahnteilstück festgelegt. Jetzt hat sich die Baudirektion zum Ziel gesetzt, das Projekt Oberlandautobahn so weit voranzutreiben, dass es baureif dem Bund übergeben werden kann, wie Regierungsrätin Rita Fuhrer vor den Medien sagte. Mit der Neugestaltung des Finanzausgleichs (NFA) liegt die Kompetenz für den Bau der Nationalstrassen neu beim Bund.

Bevor mit dem Bau des rund 10,2 Kilometer langen Autobahnabschnitts zwischen Uster und dem Kreisel Betzholz bei Hinwil begonnen werden kann, muss sich der Kanton mit allfälligen Beschwerden gegen den Festsetzungsbeschluss befassen und das benötigte Bauland zu erwerben. Ausserdem muss der Bau vom Bund beschlossen werden.

Fuhrer zeigte sich überzeugt davon, dass «auch in Bern der grosse Nutzen und die ebenso grosse Dringlichkeit der Oberlandautobahn bekannt ist». Sie hofft, das Projekt werde Teil des Netzbeschlusses der Eidgenössischen Räte sein, welcher voraussichtlich 2010 erfolgen wird.
Äussere Umfahrung der Stadt Zürich

Aus nationaler Sicht komme der Oberlandautobahn eine wichtige Bedeutung als Verbindung innerhalb der Ostschweiz zu, erklärte der interimistische Kantonsingenieur Markus Traber. Zudem werde mit ihr die äussere Umfahrung um die Stadt Zürich geschlossen. Kleinräumig soll die Autobahn für eine bessere Erschliessung der Siedlungs- und Industriegebiete im Zürcher Oberland und für eine Verkehrsentlastung in Wetzikon, Hinwil und Aathal sorgen. Ausserdem dürften wegen der Autobahn künftig die Busse zum S-Bahn-Knotenpunkt Wetzikon pünktlicher ankommen.

Tunnel machen Projekt teuer

Die Kosten für den Bau des Autobahnteilstücks werden auf 1,16 Milliarden Franken geschätzt. Fuhrer begründete den Betrag unter anderem mit den hohen Anforderung von Seiten des Landschaft- und Umweltschutzes und den vielen Tunnels auf dem Teilstück. Rund 5 Kilometer der projektierten Autobahn wird in Tunnels verlaufen.

Gegenüber der zuerst geplanten und im Jahr 2005 vorgestellten Linienführung wurde unter anderem ein Tunnel verlängert, um das Dorf Grüt besser vor Lärm zu schützen. Um den Stickstoffeintrag in ein geschütztes Moor zu minimieren, soll bei einem weiteren Tunnel eine Abluftanlage eingebaut werden, welche die Schadstoffemissionen beim Tunnelportal herabsetzt.

Bei der nun festgelegten Linienführung hat man gemäss Traber ausserdem noch mehr Rücksicht auf die von Gletschern geformte Landschaft mit sogenannten Drumlins genommen. Damit der Bau der Autobahn die Umwelt möglichst wenig beeinträchtigt, wird das Aushubmaterial vollumfänglich per Förderband und Bahn abtransportiert.

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Re: A53 Projekt: Uster - Hinwil

Beitrag von RMN » Fr Mär 28, 2008 6:02 pm

Planung ist alles hat geschrieben: (sda) Die Zürcher Regierung hat einen weiteren Schritt zur Schliessung der Autobahnlücke im Zürcher Oberland gemacht. Der Regierungsrat hat 177 Einsprachen gegen das Projekt behandelt und damit das Autobahnteilstück festgelegt. Jetzt hat sich die Baudirektion zum Ziel gesetzt, das Projekt Oberlandautobahn so weit voranzutreiben, dass es baureif dem Bund übergeben werden kann, wie Regierungsrätin Rita Fuhrer vor den Medien sagte. Mit der Neugestaltung des Finanzausgleichs (NFA) liegt die Kompetenz für den Bau der Nationalstrassen neu beim Bund.

Bevor mit dem Bau des rund 10,2 Kilometer langen Autobahnabschnitts zwischen Uster und dem Kreisel Betzholz bei Hinwil begonnen werden kann, muss sich der Kanton mit allfälligen Beschwerden gegen den Festsetzungsbeschluss befassen und das benötigte Bauland zu erwerben. Ausserdem muss der Bau vom Bund beschlossen werden.
Was ich mich hier frage ist was da der Bund zu beschliessen hat. Die A53 ist doch noch gar keine Nationalstrasse und sollte aus diesem Grund auch nichts mit dem NFA zu tun haben. :-k
Eigentlich sollte dieser Lückenschluss ein Problem des Kantons ZH sein und somit auch von der Regierung vorangetrieben werden da es sich um eine kantonale Autobahn handelt.
Oder geht nun doch etwas in Sache aufnahme der A53 zu den Nationalstrassen?

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Re: A53 Projekt: Uster - Hinwil

Beitrag von RMN » Fr Mär 28, 2008 6:41 pm

Regierungsrat setzt das Projekt Oberlandautobahn fest
Der Regierungsrat hat die Festsetzung der Lückenschliessung der Oberlandautobahn beschlossen. Das rund zehn Kilometer lange Teilstück zwischen Uster-Ost und dem Kreisel Betzholz in Hinwil wird nun dem Bund zur Prüfung eingereicht. Gleichzeitig mit dem Festsetzungsbeschluss hat der Regierungsrat die gegen das Projekt eingegangenen Einsprachen behandelt.

Im Dezember 2007 hat die Volkswirtschaftsdirektion darüber informiert, dass die Einigungsverhandlungen zum Projekt der Lückenschliessung Oberlandautobahn abgeschlossen werden konnten. Damit war der Weg frei, dem Regierungsrat einen Festsetzungsentscheid zu unterbreiten.

Der Regierungsrat hat diesen Entscheid im März 2008 getroffen. Damit hat er dem Projekt einer Lückenschliessung zwischen Uster-Ost und Hinwil zugestimmt. Diese ist dringlich, da wegen des fehlenden Teilstückes der Verkehr derzeit auf die zweistreifige Kantonsstrasse und die Durchfahrt durch Wetzikon ausweichen muss.

In seinem Beschluss hat der Regierungsrat auch über die 177 Einsprachen, die gegen das Ausführungsprojekt erhoben wurden, sowie über die Eingaben verschiedener Gemeinden und kantonaler Stellen entschieden. Der Bericht über die Umweltverträglichkeit, die Beurteilung der Umweltfachstellen sowie der Entscheid werden öffentlich aufgelegt.

Bereits im Jahr 2006 hat der Bundesrat die Aufnahme des Teilstückes ins Grundnetz der Nationalstrassen beschlossen. Noch ausstehend hingegen ist die zur Realisierung nötige Aufnahme in den Netzbeschluss durch die eidgenössischen Räte, die voraussichtlich im Jahr 2010 erfolgen wird.


Ansprechperson für Fragen:
Jörg Weber, Projektleiter, Verkehr und Infrastruktur Strasse, Volkswirtschaftsdirektion,
Telefon 043 259 31 07
Quelle:
http://www.sk.zh.ch/internet/sk/de/mm/2008/072.html
Projekt zu Gunsten der Umwelt angepasst

In der zweiten Hälfte des Jahres 2005 prüften die kantonalen Umweltschutz-Fachstellen das Ausführungsprojekt der Oberlandautobahn. Anschliessend lag es öffentlich auf. Anträge der Fachstelle für Landschaft und Natur sowie Einsprachen von Anwohnenden führten zu Anpassungen am Projekt in vier Bereichen:

* Der Tunnel Grüt-Morgen wird um rund 200 Meter Richtung Uster verlängert. Damit sind die angrenzenden Quartiere Grüt (Gossau), Morgen und Froberg (Wetzikon) noch besser vor dem Lärm der Autobahn geschützt. Die Landschaft bleibt stärker vernetzt, Wildtiere können jetzt auch in diesem Bereich leicht zur anderen Seite wechseln.
* Die Zufahrt zum Halbanschluss Wetzikon Ost mit der Brücke Schwändi wird neu in einem Bogen um den dortigen Drumlin geführt und fügt sich damit besser in die Landschaft ein. Änderungen bei der Konstruktion und beim Bau der Brücke schonen den Mostbach mit seinen seltenen Bachmuscheln.
* Der Aushub aus dem Tunnel Alt Hellberg wird an der Linie Wetzikon–Hinwil auf die Bahn verladen. Neu ist vorgesehen, die Verladestation in eine Halle zu verlegen. Ausserdem wird der Aushub statt mit Lastwagen über ein geschlossenes Förderband zur Verladestation transportiert. Beides schützt Anwohnende und Natur vor Lärm, Staub und Abgasen.
* Dank einer Luftabsaugung 160 Meter vor dem Ostaustritt des Tunnels Alt Hellberg verbessert sich die Luftqualität beim Tunnelportal und in den angrenzenden Moorschutzgebieten entscheidend.


Die Projektanpassungen wurden vom 19. März bis 19. April 2007 in den Gemeinden Gossau und Wetzikon öffentlich aufgelegt und im Gelände ausgesteckt. Nach Behandlung eventueller Einsprachen gegen die Projektanpassungen legt der Regierungsrat des Kantons Zürich voraussichtlich im Sommer 2007 das Projekt definitiv fest.
Quelle:
http://www.oberlandautobahn.zh.ch/inter ... elles.html


Auch eine sehr interessante Seite das Oberland Autobahn Dossier des ZO (Zürcher Oberländler Anzeiger von Uster)
http://www.zo-online.ch/dossier1629/Dos ... tobahn.htm

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Re: A53 Projekt: Uster - Hinwil

Beitrag von RMN » Sa Sep 05, 2009 12:47 pm

Beschwerden gegen Oberlandautobahn sistiert
Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hat auf Antrag der Volkswirtschaftsdirektion die hängigen Beschwerdeverfahren gegen die Oberlandautobahn sistiert. Grund ist die teilweise Neuauflage des Projektes, nachdem das Bundesamt für Strassen Astra in einer Projektvorprüfung auf notwendige Anpassungen hingewiesen hatte. Damit wird einem doppelten Gang durch die Instanzen vorgebeugt.

Die Oberlandautobahn soll gemäss dem neuen Netzbeschluss des Bundes ins Nationalstrassennetz aufgenommen werden. Wenn der Netzbeschluss in Kraft tritt, kann der Abschnitt zwischen Uster und dem Kreisel Betzholz (Hinwil) durch den Bund gebaut werden. Allerdings ist die Frage der Finanzierung noch offen.

Vorprüfung durch Astra erfolgt

Im Hinblick auf eine Übernahme des von der Volkswirtschaftsdirektion erarbeiteten Projektes durch den Bund hat das Bundesamt für Strassen Astra zum Projekt Stellung genommen. In einigen Punkten ist das Projekt an die inzwischen revidierten Richtlinien des Bundes betreffend Normalprofile, Werkleitungen und Tunnellüftung anzupassen. Aufgrund der Ergebnisse hat die Volkswirtschaftsdirektion entschieden, das Projekt Oberlandautobahn in einigen Punkten zu überarbeiten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine teilweise Neuauflage des Projektes nötig sein wird.

Volkswirtschaftsdirektion hat Sistierung beim Verwaltungsgericht beantragt

Beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich sind sechs Beschwerden gegen die Projektfestsetzung der Oberlandautobahn hängig. Das Verwaltungsgericht hat nun auf Antrag der Volkswirtschaftsdirektion das Beschwerdeverfahren einstweilen bis Ende Jahr sistiert. Die Sistierung der hängigen Beschwerden ermöglicht, dass diese in Bezug auf die teilweise Neuauflage behandelt werden können. Damit wird einem doppelten, langwierigen Gang durch die Instanzen vorgebeugt.
Quelle:
http://www.sk.zh.ch/internet/sk/de/mm/2009/220.html

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Re: A53 Projekt: Uster - Hinwil

Beitrag von kusi » So Feb 14, 2010 10:10 pm

hollo
ich wollte fragen ob es auch einen plan der genauen linienführung zwischen wetzikon ost und west gibt.
vielen dank für eine schnelle antwort.

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Re: A53 Projekt: Uster - Hinwil

Beitrag von Planung ist alles » Mo Feb 22, 2010 9:44 pm

Kein öffentlich zugänglicher (ich hab bisher nie einen gefunden)

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Re: A53: Projekt: Uster - Hinwil

Beitrag von RMN » So Jul 01, 2012 2:44 pm

Das kann ja spannend werden:
Oberlandautobahn: Kanton Zürich enttäuscht über Entscheid des Bundesgerichts

21.06.2012 - Medienmitteilung

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Das Bundesgericht hat verschiedene Beschwerden gegen das Ausführungsprojekt zur Lückenschliessung der Oberlandautobahn gutgeheissen. Die Volkswirtschaftsdirektion nimmt den Entscheid des Bundesgerichts mit grosser Enttäuschung zur Kenntnis. Der Kanton Zürich unterstützt nach wie vor die Aufnahme des Abschnitts Brüttiseller Kreuz – Reichenburg in das Nationalstrassennetz und wird zusammen mit dem Bund nach Lösungen suchen, um die Lückenschliessung sicherzustellen.




Mit dem Entscheid des Bundesgerichts ist die Lückenschliessung der Oberlandautobahn um Jahre zurückgeworfen worden. Das vom Zürcher Regierungsrat bereits im Jahr 2008 beschlossene und vom Zürcher Verwaltungsgericht 2010 bestätigte Ausführungsprojekt kann nicht wie vorgesehen realisiert werden. Während der westliche Abschnitt (Uster Ost – Wetzikon) unbestritten ist, kommt das Bundesgericht zum Schluss, dass der Schutz der Moorlandschaft der vorgesehenen Linienführung im östlichen Abschnitt (Wetzikon – Betzholz) zwingend entgegensteht. Die Volkswirtschaftsdirektion wird das Urteil genau analysieren, die weiteren Schritte in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) prüfen und dem Regierungsrat einen Vorschlag zum weiteren Vorgehen unterbreiten.




Dringend notwendige Entlastung der Bevölkerung vertagt

Das beurteilte Projekt war das Produkt langjähriger Planungen. Nach Ansicht des Kantons Zürich nahm es auf die schwierigen Rahmenbedingungen Rücksicht. Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker ist über das Urteil des Bundesgerichts enttäuscht: «Die Oberlandautobahn ist neben dem Ausbau des Nordrings und der Glattalautobahn ein sehr wichtiges Element im Hochleistungsstrassennetz des Kantons und von nationalem Interesse. Mit dem Bundesgerichtsentscheid können die heute vom Durchgangsverkehr stark belasteten Gemeinden und Anwohner in absehbarer Zeit nicht entlastet werden. Nun müssen wir nach neuen Lösungen suchen.»




Bundesrat für Aufnahme Korridor Brüttiseller Kreuz – Reichenburg in Netzbeschluss

Nach Ansicht des Kantons Zürich ändert der Bundesgerichtsentscheid zum fehlenden Teilabschnitt der Oberlandautobahn nichts an der Tatsache, dass der gesamte Korridor Brüttiseller Kreuz - Uster – Hinwil – Reichenburg als neues Element ins schweizerische Autobahnnetz aufgenommen werden muss. Im Januar 2012 hatte sich der Bundesrat in seiner Botschaft zuhanden des Parlaments für diesen Schritt ausgesprochen und in Aussicht gestellt, das Projekt vom Kanton übernehmen zu wollen. Der Entscheid des Bundesparlaments zum Netzbeschluss steht allerdings noch aus.




(Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion)
Quelle:
http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/ne ... obahn.html

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Re: A53: Projekt: Uster - Hinwil

Beitrag von RMN » Do Sep 06, 2012 11:54 pm

Da bin ich aber gespannt wie diese Lösung aussehen soll. Der Kreisel könnte komplett umgebaut werden.
Regierungsrat will bis Ende 2013 eine bewilligungsfähige Variante für die Oberlandautobahn

06.09.2012 - Medienmitteilung

Im Juni hatte das Bundesgericht mit seinem Urteil einen Teil der Streckenführung im Projekt Lückenschluss Oberlandautobahn zurückgewiesen, da dieser die Moorlandschaft in unzulässiger Weise beeinträchtigen würde. Der Regierungsrat hat nun die Volkswirtschafts- und die Baudirektion beauftragt, bis zur voraussichtlichen Aufnahme der ganzen Strecke ins Nationalstrassennetz Anfang 2014 eine bewilligungsfähige Variante auszuarbeiten.

Am 18. Januar 2012 beantragte der Bundesrat dem Parlament, den Bundesbeschluss über das Nationalstrassennetz aus dem Jahr 1960 anzupassen und – nebst anderen Verbindungen – die heutige A53 (Brüttisellen – Wetzikon – Rapperswil – Reichenburg) ins Netz aufzunehmen. Diese Anpassung soll per 1. Januar 2014 umgesetzt werden und ist Voraussetzung für die weitere Projektierung, den Ausbau und die Finanzierung des Lückenschlusses durch den Bund. Der Regierungsrat betont daher die Bedeutung der Übernahme der A53 durch den Bund für den Kanton Zürich, aber auch für St. Gallen und Schwyz.

Bewilligungsfähige Variante(n) gesucht

Der Regierungsrat will die dem Kanton verbleibende Zeit nutzen und bis Ende 2013 mindestens eine bewilligungsfähige Variante ausarbeiten. Diese Arbeiten sollen unter engem Einbezug der Standortgemeinden und des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) erfolgen. Damit kann das Lückenschlussprojekt der A53 für die Aufnahme ins Nationalstrassennetz planerisch vorbereitet werden. Hauptziel bleibt der Lückenschluss mit einer vierspurigen Hochleistungsstrasse, wobei eine Anbindung an die Forchstrasse im Gebiet von Ottikon mit einer weitgehenden Tunnelführung im Vordergrund steht.

Diese Ersatzvariante zur gescheiterten Linienführung war erst 2007 aus dem Richtplan gestrichen worden, weshalb auf Vorarbeiten zurückgegriffen werden kann.

Der Halbanschluss Wetzikon Ost wurde vom Bundesgericht nicht abschliessend beurteilt, tangiert aber ebenfalls die geschützte Moorlandschaft. Um die Verfahrensrisiken für ein neues Projekt möglichst gering zu halten muss geprüft werden, ob dieser Anschluss zwingend notwendig ist. Damit die dringendsten Verkehrsprobleme möglichst rasch gelöst werden können, wird auch die Möglichkeit einer Umsetzung in Etappen geprüft.


Der Regierungsratsbeschluss Nr. 892/2012 ist unter www.rrb.zh.ch verfügbar.
Quelle:
http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/ne ... obahn.html

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Ralf
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Re: A53: Projekt: Uster - Hinwil

Beitrag von Ralf » Sa Sep 22, 2012 11:18 pm

Hier noch ein Beitrag von SR DRS zur Oberlandautobahn:

SR DRS: Neue Variante Gesucht für Oberlandautobahn
Neue Variante gesucht für Oberlandautobahn

Der Zürcher Regierungsrat will bis Ende 2013 mindestens eine bewilligungsfähige Variante für die Oberlandautobahn auf dem Tisch haben.
Im Juni hat das Bundesgericht einen Teil der ursprünglich geplanten Streckenführung zurückgewiesen.


Der Entscheid des Bundesgerichts betrifft den Lückenschluss zwischen Uster-Ost und dem Kreisel Betzholz zwischen Hinwil und Bubikon.
Das Projekt war laut Gericht nicht mit dem Schutz von Moorlandschaften vereinbar. Deshalb muss der Regierungsrat nun eine neue Variante entwickeln.

Im Vordergrund steht die Anbindung an die Forchstrasse im Gebiet von Ottikon. Sie soll weitgehend in einem Tunnel verlaufen.
Beim Kanton geht man davon aus, dass das Vorhaben bis in etwa 10 Jahren realisiert werden kann.
Voraussichtlich per 1. Januar 2014 wird der Bund die Verantwortung für die A53 übernehmen.

Wetzikon Ost wird auch überprüft
Auch der Halbanschluss Wetzikon Ost tangiert die geschützte Moorlandschaft.
Um die Verfahrensrisiken für ein neues Projekt gering zu halten, prüft die Zürcher Regierung, ob dieser Anschluss zwingend notwendig ist.

Vogelschutz ist einverstanden
Der Zürcher Vogelschutz ZVS, der die ursprünglichen Pläne des Kantons vor Bundesgericht bekämpfte, begrüsst das Vorgehen des Kantons.
Es mache Sinn, die Autobahn nun südlich in Richtung Ottikon in einem Tunnel zu führen, erklärte ZVS-Gschäftsführer Thomas Kuske.
Eine abschliessende Beurteilung will der ZVS aber erst abgeben, wenn das konkrete Projekt des Kantons vorliegt. (sos/bruc)

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